ASPIRIN PLUS C

ASPIRIN plus C Brausetabl.
ASPIRIN PLUS C
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10,99   €**
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):

Aspirin Plus C.
Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure und Ascorbinsäure (Vitamin C). Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, schmerzhafte Beschwerden, die im Rahmen von Erkältungskrankheiten auftreten (z. B. Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen); Fieber.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Hinweis unserer Pharmazeuten:
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Daueranwendung bestimmt. Es sollte für längere Zeit bzw. in höheren Dosen nicht ohne ärztliche Rücksprache angewandt werden. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, ggf. die Bestellmenge an den Bedarf einer kurzfristigen symptomatischen Behandlung (max. 2 Packungen pro Person) anzupassen, wenn keine entgegenstehende ärztliche Weisung vorliegt.


Gebrauchsinformation

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Aspirin Plus C Brausetabletten

Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile
1 Brausetablette enthält 400 mg Acetylsalicylsäure und
240 mg Ascorbinsäure (Vitamin C).
Sonstige Bestandteile
Natriumdihydrogencitrat, Natriumhydrogencarbonat,
Citronensäure, Natriumcarbonat.

Darreichungsform und Inhalt
Eine Packung Aspirin Plus C enthält 10 bzw. 20 bzw.
40 Brausetabletten.

Wirkungsweise und Indikationsgruppe
Schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der entzündungshemmenden Substanzen.

Pharmazeutischer Unternehmer
Bayer Vital GmbH
D-51368 Leverkusen

Hersteller
Bayer Bitterfeld GmbH
D-06803 Greppin

Anwendungsgebiete
Leichte bis mittelstarke Kopfschmerzen; Fieber, auch bei Erkältungskrankheiten.
Hinweise: Aspirin Plus C soll jedoch bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen wegen des möglichen Auftretens eines Reye-Syndroms nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken (s. a. unter "Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?").
Aspirin Plus C soll längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes angewendet werden.

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Aspirin plus C nicht einnehmen?
Sie dürfen Aspirin Plus C nicht einnehmen bei:
- bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Acetylsalicylsäure und gegen Salicylate, einer Gruppe von Stoffen, die der Acetylsalicylsäure verwandt sind;
- krankhaft erhöhter Blutungsneigung.
Aspirin Plus C darf in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft nicht mehr eingenommen werden.

Wann dürfen Sie Aspirin plus C erst nach Rücksprache
mit Ihrem Arzt einnehmen?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Aspirin Plus C nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Sie sollten Aspirin Plus C nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle einnehmen bei:
- Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz-, Entzündungs-
oder Rheumamittel oder bei Bestehen anderer Allergien (siehe auch Vorsichtsmaßnahmen);
- gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden
Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin [mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Behandlung]);
- Asthma bronchiale;
- chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder
Zwölffingerdarmbeschwerden sowie Magen- und Darmgeschwüren;
- vorgeschädigter Niere;
- schweren Leberfunktionsstörungen.

Was müssen Sie in der Schwangerschaft beachten?
Wird während einer längeren Einnahme von Aspirin Plus
C eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel
sollte Aspirin Plus C nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Acetylsalicylsäure wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind bei der Geburt nicht angewendet werden.

Was müssen Sie in der Stillzeit beachten?
Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte
gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über.
Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt
geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Sollte im Einzelfall eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als 7 Brausetabletten pro Tag) verordnet worden sein, sollte jedoch ein
frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Aspirin Plus C soll jedoch bei Kindern und Jugendlichen
mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung
und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen
Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) leiden, und Patienten
mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art sind bei Anwendung von Aspirin Plus C durch Asthmaanfälle gefährdet (sogenannte Analgetika- Intoleranz/Analgetika-Asthma). Sie sollten vor Anwendung den Arzt befragen. Das Gleiche gilt für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich
(allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.
Bei Einnahme von Aspirin Plus C vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.

Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Worauf müssen Sie noch achten?
Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem
Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Aspirin plus C und was müssen Sie beachten, wenn Sie zusätzlich andere Arzneimittel einnehmen?
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Verstärkt werden
- die Wirkung gerinnungshemmender Arzneimittel (z. B.
Cumarinderivate und Heparin);
- das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger
Behandlung mit Medikamenten, die Kortison oder Kortison-ähnliche Substanzen enthalten, oder bei gleichzeitigem Alkohol-Konsum;
- die Wirkung von bestimmten blutzuckersenkenden
Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffen);
- die gewünschten und unerwünschten Wirkungen von Methotrexat;
- die Blutspiegel von Digoxin, Barbituraten sowie Lithium;
- die gewünschten und unerwünschten Wirkungen einer
bestimmten Gruppe von Schmerz- und Rheumamitteln
(nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika);
- die Wirkung von bestimmten Antibiotika (Sulfonamide und Sulfonamid-Kombinationen [z. B. Sulfamethoxazol/ Trimethoprim]);
- die Wirkung von Trijodthyronin, einem Medikament gegen Schilddrüsenunterfunktion;
- die Wirkung von Valproinsäure, einem Mittel gegen Krampfanfälle des Gehirns.

Aspirin Plus C vermindert die Wirkungen von
- bestimmten Medikamenten, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (sogenannte Aldosteronantagonisten
und Schleifendiuretika);
- blutdrucksenkenden Arzneimitteln;
- harnsäureausscheidenden Gichtmitteln (z. B. Probenecid,
Sulfinpyrazon).

Aspirin Plus C sollte daher nicht zusammen mit einem der o. g. Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.

Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Während der Anwendung von Aspirin Plus C sollte Alkoholgenuss
möglichst vermieden werden.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Aspirin Plus C nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Aspirin Plus C sonst nicht richtig wirken kann.
Wieviel und wie oft sollten Sie Aspirin plus C einnehmen?
Soweit nicht anders verordnet, nehmen
Alter: Einzeldosis;
Erwachsene: 1-2 Brausetabletten
Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3x täglich (Erwachsene bis zu 7 Brausetabletten) eingenommen werden.
Hinweise
Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis vermindert bzw. das Einnahmeintervall verlängert werden.

Wie und wann sollten Sie Aspirin plus C einnehmen?
Lösen Sie die Brausetabletten in reichlich Flüssigkeit auf. Wenden Sie Aspirin Plus C nicht auf nüchternen Magen an.

Wie lange sollten Sie Aspirin plus C anwenden?
Nehmen Sie Aspirin Plus C gegen Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage ein.

Überdosierungen und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Aspirin plus C in zu großen Mengen angewendet wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Aspirin Plus C benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung
über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Aspirin plus C auftreten?
In seltenen Fällen treten, vor allem bei Asthmatikern, Überempfindlichkeitsreaktionen (Anfälle von Atemnot, Hautreaktionen) auf.
Sehr selten sind Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen
und geringfügige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen) sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle.
In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen,
Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglykämie) sowie besonders schwere Hautausschläge (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme) beschrieben.
Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die
Harnsäureausscheidung. Bei hierfür gefährdeten Patienten
kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
Bei längerdauernder oder chronischer Anwendung können
zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrensausen, Sehstörungen oder Somnolenz sowie Blutarmut durch Eisenmangel (Eisenmangelanämie) auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll Aspirin Plus C nicht nochmals eingenommen
werden. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion
darf Aspirin Plus C nicht nochmals eingenommen werden.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel
und dem Tablettenstreifen aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Nicht über 25 °C lagern.

Stand der Information: Januar 2001

Quelle: Packungsbeilage
Stand: 03/2011
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